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Riesterrente – worum geht’s?

Die zukünftige Rente der Bundesbürger ist grundsätzlich durch Beiträge in die gesetzlichen Kassen abgesichert. Gleichzeitig ist allen bewusst, dass die Höhe der zu erwartenden, monatlichen Rentenzahlungen kein Schwelgen im gewohnten oder erträumten Luxus ermöglichen wird. Damit es sich im Alter abwechslungsreich leben lässt, wurde zum Januar 2002 die Riester-Rente als Neuerung eingeführt. Nahezu zehn Jahre gehört also diese zusätzliche Altersvorsorge zum bundesdeutschen Sparalltag dazu. Dennoch gleicht der Begriff für viele noch immer einem Buch mit sieben Siegeln. 

Woher kommt es? Worum handelt es sich?

Namensgeber der so genannten dritten Säule der Altersvorsorge in Deutschland ist Walter Riester, der maßgeblich an deren Entwicklung beteiligt war. Experten beschäftigten sich ehemals mit denkbaren Lösungen zur Schließung der erkannten Versorgungslücke aufgrund veränderter Rahmenbedingungen in Gegenwart und Zukunft. Das heute bereits etablierte Modell kam als Ergebnis aus dem umfangreichen Studieren und Prognostizieren renommierter Persönlichkeiten heraus. Was machen also heutzutage Bundesbürger, die eifrig riestern? Letztlich legen sie freiwillig eine gewisse Menge ihrer gegenwärtigen Verdienste für die Rentenzukunft auf die hohe Kante. Dafür kommen nicht alle, sondern als förderfähig eingestufte Varianten in Frage. Salopp gesagt: Nicht auf jedes Pferd in der Rennbahn bekannter Anlage- und Sparmöglichkeiten kann mit staatlichen Zulagen gesetzt werden. Wer sich allerdings für ein anerkanntes Produkt der Finanzwelt entscheidet und dies auch bis zur Rentenzeit unangetastet lässt, kann sich über Zulagen vom Staat oder so bezeichnete Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten bei der Einkommenssteuererklärung freuen. So weiten Bürger ihr finanzielles Polster fürs reife Alter merkbar aus und werden dafür vom deutschen Staat belohnt. Voraussetzung für das finanzielle Bonbon ist, dass die Rentensparer mit dem anerkannten Produkt, ein Mindestmaß pro Jahr für ihre Absicherung im Alter anlegen und zudem grundsätzlich zu den rentenversicherungspflichtigen Bürgern des Landes gehören. Mehr dazu finden Sie auf www.riesterrente-info.de

Beispiele für förderfähige Varianten

Damit Produkte als förderfähige Alternative vom Staat anerkannt werden, müssen einige Voraussetzungen und Rahmenbedingungen von den Versicherern oder Finanzinstituten erfüllt werden. Denn letztlich soll es sich um eine sichere Investition in die Zukunft des Rentenalters und nicht um mehr oder minder gewagte Spekulationen handeln. Um auf sinnvolle Anregungen und veränderte Wahrnehmungen der Sachlage zu reagieren, wurden diesbezüglich bei der Riesterrente in den vergangenen Jahren bereits einige Veränderungen vorgenommen. Schlagworte aus dem Bereich der förderfähigen Alternativen sind Fondssparpläne, das Bausparen, eine private Rentenversicherung, ein Banksparplan oder eine fondsgebundene Rentenversicherung. Welche Variante den persönlichen Maßstäben und Ansprüchen entspricht, können die Versicherten für sich selbst entscheiden. Schließlich handelt es sich um eine freiwillige Altersvorsorge der cleveren Sparfüchse in Deutschland.

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