Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen heute nur noch eine ärztliche Grundversorgung, wobei diese in den letzten Jahren immer weiter geschmälert wurde. Teile der Krankenversorgung werden mittlerweile entweder gar nicht mehr oder nicht mehr vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Der Wechsel in die private Krankenversicherung ist nur für wenige möglich. Für alle die, die nicht wechseln können oder wollen bietet der Versicherungsmarkt sehr viele Krankenzusatzversicherungen an, die eine enorme Tarifvielfalt aufweisen. Die Krankenzusatzversicherungen lassen sich in Modul- und Kompakttarifen einteilen. Ein Modultarif sichert einen bestimmten Bereich besonders gut ab, beispielsweise Zahnersatz, Heilpraktiker oder Krankenhausaufenthalt. Mit einem Kompakttarif erhält man dagegen einen bereichsübergreifenden Versicherungsschutz. Reine Zahnzusatzversicherungen leisten für Zahnersatz und Zahnbehandlungskosten, inkl. Kieferorthopädie und Zahnreinigung. Durch das Modernisierungsgesetz aus 2004 besteht nur noch Anspruch auf einen befundbezogenen Festzuschuss im Rahmen der einfachen Regelversorgung. Wer ein Ergebnis im Rahmen des heute technisch möglichen wünscht, muss einen hohen Privatanteil selber tragen.

Eine Zahnversicherung übernimmt die zusätzlichen Kosten für besseren Zahnersatz

Bis 2005 leisteten die Krankenkassen bei Zahnersatz einen prozentualen Zuschuss auf die vertraglich vereinbarten Kosten. Je nach Bonus wurden so 50, 60 oder 65 % der Kosten übernommen. Nach der neuen Regelung wird für einen entsprechenden Befund, z.B. eine Zahnlücke über zwei Zähne, ein fester Zuschuss von 50% gewährt, der sich aus der kostengünstigsten Behandlungsmethode ergibt. Für regelmäßige Untersuchungen durch den Zahnarzt wird nach wie vor zusätzlich ein Bonus von 10% oder 15% gewährt. Ein Vorteil dieser neuen Regelung ist, dass Kassenpatienten den Festzuschuss auch dann erhalten, wenn sie sich für eine Leistung entscheiden, die früher nicht bezuschusst wurde (z.B. hochwertige Inlays, Implantate, ect.) Häufig sind die Tarife mit einer Leistungsstaffel ausgestattet, so dass in den ersten Versicherungsjahren (meist 4 Jahren) pro Jahr nur eine geringe Leistung vom Versicherer erbracht wird. Häufig können Leistungen aus der Zahnversicherung auch nicht sofort nach Abschluss in Anspruch genommen werden. I.d.R. beträgt die Wartezeit für Zahnersatz 8 Monate.

Ein Versicherungsvergleich lohnt sich

Die konkreten Leistungen der Zusatzversicherungen unterscheiden sich von Tarif zu Tarif und von Versicherungsgesellschaft zu Versicherungsgesellschaft. Bevor Sie eine Entscheidung treffen, sollten Sie sich daher genau informieren, welche Leistungen Ihnen wichtig sind und wer hierzu das günstigste Angebot liefert. Entweder durch eigene Recherche oder holen Sie Rat bei einer unabhängige Vermögensberatung ein. Das Internet stellt zahlreiche Vergleichsangebote zur Verfügung. Allerdings wird Ihre Vergleichsanfrage in sehr vielen Fällen an einen Berater weitergeleitet, der mit den zur Verfügung gestellten Daten einen professionellen Versicherungsvergleich erstellt.

In Deutschland sind etwa 10,5% der Bevölkerung in einer privaten Krankenversicherung versichert. Die Beiträge werden nach Geschlecht, Alter, Einkommen, Beruf und Gesundheitszustand auf die jeweils versicherte Leistung berechnet. Die Leistung der Versicherung kann eine Vollversicherung, eine Teilversicherung oder auch eine Zusatzversicherung bestimmter Risiken umfassen. Häufig werden spezielle Zusatzversicherungen wie die Auslandskrankenversicherung während Reisen, eine Versicherung zum Bezug von Krankentagegeld oder eine Versicherung zum Bezug von Krankenhaustagegeld abgeschlossen. Die Vollversicherung sichert die gesamten anfallenden Krankheitskosten ab, es werden Kosten für die ambulante Behandlung ebenso wie die Kosten für einen Krankenhausaufenthalt übernommen. Bei einer Teilversicherung übernimmt die private Krankenversicherung nur die im Vertrag geregelten Anteile der Krankheitskosten, meist haben Beamte einen Anspruch auf eine Beihilfe ihres Dienstherren und schließen die Teilversicherung für die offenen Kosten ab.

Die einzelnen Tarife berechnen sich unterschiedlich, so können Frauentarife teurer sein weil Frauen eine höhere Lebenserwartung haben und ihr Risiko auch höher eingeschätzt wird. Altersabhängige Tarife ergeben sich aus dem höheren Krankheitsrisiko mit steigendem Alter. Berufsabhängige Einstufungen werden je nach Gefahren im Arbeitsumfeld in Berufsgruppen berechnet und sind manchmal auch bei höheren Risiken mit Zusatzbeiträgen belastet. Vergünstigungen können Beamte im öffentlichen Dienst bekommen, in anderen Berufsgruppen sind auch Risikozuschläge erforderlich. Unterschiedlich sind natürlich auch die leistungsabhängigen Tarife abzuschließen, wer sich die Chefarztbehandlung leisten will, zahlt höhere Beiträge. Im Bereich der Tarifunterschiede bezüglich des Gesundheitszustandes sind viele Sonderregelungen möglich.

Bei bestimmten bekannten Vorerkrankungen kann die Versicherung deren Behandlungskosten vom übrigen Versicherungsschutz ausschließen. Versicherungsleistungen können auch gestaffelte und begrenzte Erstattung zum Beispiel im Bereich des Zahnersatzes für die ersten Jahre als Versicherter der privaten Krankenversicherung bedeuten, dies ist in jeder Krankenversicherung individuell geregelt. Die Risikozusatzbeiträge können nach einiger Zeit und auf Antrag des Versicherungsnehmers bei manchen privaten Krankenversicherungen reduziert werden. Diese prozentualen Mehrbeträge auf die Versicherungsbeiträge sind allerdings nur auf eigene Antragstellung zu reduzieren, eine genaue Kenntnis der Vertragsabschlüsse oder eine gute fachliche Beratung hat beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung eine große Bedeutung. Nur wer sich sehr gut auskennt, sollte ohne Fachberater eine Versicherung abschließen. Ein Fachberater bringt dabei die Sicherheit unter den vielen Angeboten eine passende Versicherung zu finden.

Private Krankenversicherungen erfreuen sich nunmehr seit mehreren Jahren einer sehr hohen Beliebtheit.

Viele Personen entscheiden sich zu einem Wechsel, zumal private Krankenversicherungen nicht unbedingt teurer sind als eine gesetzliche Krankenversicherung. Private Krankenversicherungen werden vor allem von besser verdienenden Personen in Anspruch genommen. Der Grund dafür ist vor allem die Beitragsbemessung. Private Krankenversicherungen bieten nicht die herkömmliche Beitragsbemessung. Bei der privaten Krankenversicherungen werden die Beiträge in der Regel über die persönlichen Attribute festgelegt. Einen wesentlichen Anteil an den Kosten hat vor allem der persönliche Gesundheitszustand, das Alter, sowie auch das Geschlecht. Auch die Berufsgruppe hat zumeist einen wesentlichen Einfluss auf die Höhe der Kosten.

Private Krankenversicherungen eignen sich daher nicht nur für sehr gut verdienende Personen, sondern auch für Personen deren gesundheitlicher Zustand hervorragend ist.

Der Leistungsumfang den Private Krankenversicherungen bieten ist zumeist enorm, jedoch variabel. Viele Anbieter übernehmen auch Zusatzleistungen, welche normalerweise von einer Zusatzversicherung übernommen werden. Als Kunde der privaten Krankenversicherung kann man von einer bevorzugten Behandlung beim Arzt profitieren. Zudem ist auch zu erwähnen, dass nicht nur eine bevorzugte Behandlung beim Arzt gewährt wird, sondern auch im Krankenhaus. Im Krankenhaus kann man unter anderem von einer besseren Verpflegung und einer besseren Betreuung profitieren. Des Weiteren kann man aber auch den Anspruch auf eine Einzelbettzimmer erheben. Schließlich bieten Private Krankenversicherungen auch die Möglichkeit von einer besseren medizinischen Versorgung, zum Beispiel durch Medikamente zu profitieren. Privatpatienten bekommen in der Regel bessere Medikamente gestellt, als Kunden von einer gesetzlichen Krankenversicherung.

Private Krankenversicherungen sollte man unbedingt vergleichen

Private Krankenversicherungen sollte man untereinander unbedingt mit einander vergleichen. Der Vergleich zwischen mehreren Versicherungen kann helfen von dem bestmöglichen Angebot auf dem Markt profitieren zu können. Durch einen Vergleich kann man das Angebot mit dem höchsten Leistungsumfang zu dem günstigsten Preis heraussuchen. Oftmals kann man bei einem solchen Vergleich auch individuelle Anforderungen berücksichtigen. Dies ist vor allem durch einen Rechner gegeben. Private Krankenversicherungen mit einem Rechner zu vergleichen macht Sinn, denn hier können die persönlichen Anforderungen berücksichtigt werden. Private Krankenversicherungen kann man mit einem Rechner im Internet vergleichen. Viele Versicherungsportale stellen einen solchen Rechner bereit.

Unter Berücksichtigung dieser Daten werden Private Krankenversicherungen dann vollautomatisch mit einander verglichen. Bereits nach wenigen Sekunden erhält man oftmals eine Liste mit den besten Angeboten.

Besonders wenn beim Versicherten der Wunsch nach besserem Zahnersatz besteht, kann eine Zahnzusatzversicherung lohnen.

Schöne und möglichst gesunde Zähne bis ins hohe Alter, das wünscht sich wohl so ziemlich jeder. Dafür muss allerdings einiges getan werden, angefangen bei der Ernährung über eine gute Zahnhygiene bis hin zu den Check Ups beim Zahnarzt. Doch wie gut man sich auch um seine Zähne kümmern mag, zu Schäden wird es früher oder später kommen.

Für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen bedeutet das nicht selten ein Problem finanzieller Art. Guter Zahnersatz und moderne Methoden bei der Zahnbehandlung sind nämlich nicht gerade unter der Kategorie Schnäppchen zu verbuchen.

Immer wieder soll es gesetzlich Versicherte geben, die sich Geld leihen müssen, um ihre Zahnarztrechnung zahlen zu können. Wer dann noch Wert auf hochwertigen Zahnersatz wie Inlays oder Zahnimplantate legt, kann unter Umständen sogar auf einen etwas größeren Kredit angewiesen sein.

Um diesem Dilemma entgehen und die Zahnarztrechnungen zahlen zu können empfiehlt sich für viele der Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung bei einem privaten Krankenversicherer. Je nach Versicherer und Police können hohe Prozentsätze für Zahnersatz erstattet werden, sowohl für Brücken und Kronen, als auch für Implantate. Auch für die Kosten der Behandlung beim Zahnarzt sind teilweise hohe Erstattungssätze für die Versicherten drin. Was dann noch an verbleibenden Kosten neben den Beiträgen für die Zahnzusatzversicherung durch den Versicherten selbst zu tragen ist, ist meist nur noch ein kleiner Anteil, und das trotz des hochwertigen Zahnersatzes.

Die zu Jahresbeginn in Kraft getretene Gesundheitsreform hat einige Änderungen im Gesundheitswesen gewirkt. Zu den wichtigsten Änderungen gehören die Einführung des Gesundheitsfonds für die gesetzliche Krankenversicherung sowie die Verpflichtung, den sogenannten Basistarif anzubieten, für die private Krankenversicherung. Der Basistarif ist ein Tarif, der sich im Wesentlichen dadurch kennzeichnet, das er den Vorgaben der gesetzlichen Krankenversicherung folgt.

Zudem soll der Basistarif keine Unterschiede innerhalb der Anbieter von privaten Krankenversicherungen aufweisen. Dabei gibt es im Zusammenhang mit dem Basistarif zwei wesentliche Punkte, die ihn grundlegend von den sonst üblichen Merkmalen einer privaten Krankenversicherung unterscheiden.

Da der Basistarif jedoch gesetzlichen Vorgaben folgt, gelten Kürzungen oder Streichungen des Leistungsumfangs der gesetzlichen Krankenversicherung auch für den Basistarif. Der zweite wesentliche Unterschied besteht darin, dass im Rahmen des Basistarifs keine Gesundheitsprüfung erfolgt, Risikozuschläge oder einer Ablehnung einzelner Leistungen oder des gesamten Antrags aufgrund von Vorerkrankungen also somit ausgeschlossen sind. Unverändert bleibt allerdings, dass sich die Höhe der Prämie durch das Alter bei Vertragsabschluss, das Geschlecht und durch den Leistungsumfang bestimmt. Um in den Basistarif wechseln zu können, müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Grundsätzlich steht der Basistarif nur denjenigen offen, für die eine Vollversicherung in der privaten Krankenversicherung möglich ist, die also als Freiberufler, Selbstständige, Beihilfeberechtigte oder Arbeitnehmer mit entsprechendem Einkommen freiwillige Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse wären.

Ein Wechsel in den Basistarif ist für diese freiwilligen Mitglieder innerhalb von einer sechsmonatigen Frist nach Ende ihrer Versicherungspflicht möglich. Daneben gilt die sechsmonatige Frist auch für die Mitglieder, die bereits privat krankenversichert sind. Nach Ablauf der Frist kann nur noch dann in den Basistarif gewechselt werden, wenn der Versicherte älter ist als 55 Jahre und nachweislich auf den Wechsel angewiesen ist, um durch den günstigeren Tarif weiterhin Mitglied der privaten Krankenversicherung bleiben zu können. Vor einem Wechsel in den Basistarif ist es jedoch grundsätzlich ratsam, andere Möglichkeiten der Beitragssenkung, die durch die Flexibilität der Versicherungsverträge gegeben sind, in Erwägung zu ziehen.

Hin und wieder sieht man es in den Medien, in der Nachbarschaft gab es das auch schon und einer Freundin eines Bekannten von dem entfernten Cousin ist das auch passiert: Es gibt Menschen, die berufsunfähig werden. Bemitleidenswert ist das, aber einen selbst betrifft das nie. Diese Art zu denken ist naiv, weil jeder vierte Bundesbürger berufsunfähig wird! Eine Be

Berufsunfähigkeitsversicherung wird immer teurer, je später man sie abschließt. So ist der Unterschied zwischen einem 20- zu einem 30-Jährigen immens; von einem 40- oder 50-Jährigen ganz zu schweigen. Ein 50-Jähriger muss eine ausgezeichnete Krankenhistorie mitbringen, um überhaupt eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen zu können. Aber was wäre die Alternative?

Ohne Geld und angewiesen auf die immer weniger werdende staatliche Unterstützung würde man sein Dasein fristen. Weiß man sich bereits in jungen Jahren gut abgesichert, fällt es auch aus motivationstechnischen, psychologischen Aspekten einfacher, wieder berufsunfähig zu werden und zu genesen. Weiterhin zahlt man geringere Beiträge, wenn man am besten schon als Schüler eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt. Die Krankenhistorie ist noch unbescholten und sobald das Risiko eines Schadenfalls für die Versicherung gering ist, sind auch die Beiträge für den Versicherungsnehmer geringer.

Und noch mehr kann man sparen, indem man sich informiert. Der Versicherungsvertreter, der schon seit Jahrzehnten diese Familie betreut, mag zwar kompetent sein, allerdings vertritt er eine Versicherungsgesellschaft. Ein Versicherungsvergleich agiert unabhängig, sodass es leicht möglich ist, wirklich zu sparen.

Mit dem angesparten Geld schafft man es, mit der richtigen Geldanlage ein Vermögen anzusparen. Man ist nicht nur gegen das größte Risiko, die Berufsunfähigkeit, abgesichert, sondern kann den Lebensstandard im Alter sichern.

Das Handelsgesetzbuch, das Bürgerliche Gesetzbuch, das Versicherungsaufsichtsgesetz, das Versicherungsvertragsgesetz, die Allgemeinen Versicherungsbedingungen, die Speziellen Vereinbarung, das Gesetz zur Regelung der allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie aktuelle Rechtssprechungen zeigen sich verantwortlich für die Privat Krankenversicherung. An diese Vorlagen hat sich die private Krankenversicherung, aber auch der Versicherungsnehmer, zum Beispiel die Wahrheitspflicht beim Ausfüllen des Antrages, zu richten. Kommt es zu einem Streit zwischen Versicherungsnehmer und PKV, so muss eine Klage innerhalb von sechs Monaten vor Gericht vorliegen, wobei sich folgende Instanzen verantwortlich zeigen: Das Amtsgericht, bei Streitfällen über 5.000 Euro das Landgericht, anschließend das Oberlandesgericht und zu guter Letzt der Bundesgerichtshof. Natürlich hofft man, dass es keine Streitigkeiten geben wird, das ist auch wirklich die Ausnahme.

Um die passenden Angebote PKV zu erhalten und um bei der PKV günstigste Tarife zu nutzen, lohnt sich übrigens ein Versicherungsvergleich PKV. Auf neutraler Basis, also unabhängig von einem Unternehmen, welches die private Krankenversicherung anbietet, wird in einem PKV Versicherungsvergleich eine Gegenüberstellung verschiedener Unternehmen und Tarife erbracht. So kann der Interessierte in aller Ruhe von zu Hause aus die private Krankenversicherung finden, die wirklich zur eigenen Lebenssituation passt. Das Angebot, die private Krankenversicherung zu vergleichen, wird im Übrigen kostenfrei angeboten. In den meisten Vergleichsmöglichkeiten lassen sich auch die rechtlichen Grundlagen für die private Krankenversicherung nachvollziehen und mögliche Fragen dazu beantworten.