Nach der Statistik wird jeder 4. Arbeitnehmer in seinem Berufsleben berufsunfähig. Dabei stehen heute psychische Erkrankungen und Probleme ganz oben. Berufsunfähig ist jeder, der seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, jedoch noch in der Lage ist, eine andere Tätigkeit auszuüben. Die frühere staatliche Berufsunfähigkeitsversicherung wurde 2001 auf eine einheitliche Minirente bei Erwerbsunfähigkeit umgewandelt. Wenn der Betroffene noch 6 Stunden am Tag, egal bei welcher Tätigkeit, arbeiten kann geht er leer aus.

Im konkreten Fall kann die Berufsunfähigkeit ohne Berufsunfähigkeitsversicherung den finanziellen Absturz einer ganzen Familie bedeuten. Deshalb sollte diese Versicherung mit einer ausreichenden Abdeckung sofort mit Eintritt in das Berufsleben abgeschlossen werden und bis zum Rentenalter bestehen bleiben. Verzichten auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann nur der Teil der Berufstätigen, der so viel Vermögen besitzt, dass er im Schadensfall davon leben kann.

Was bietet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Eine abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Verweisrecht zahlt, wenn der ausgeübte Beruf nach sechs Monaten Unfall- oder krankheitsbedingter anerkannter Berufsunfähigkeit nicht mehr ausgeübt werden kann. Beim Vertragsabschluss gibt es zwei unterschiedliche Varianten. Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann als Pauschalregelung abgeschlossen werden. In diesem Fall wird bei über 50 % anerkannter Berufsunfähigkeit die volle Rente gezahlt. Vorher gibt es nichts. Die andere Möglichkeit ist die Staffelregelung. Hier gibt es ab 25% Berufsunfähigkeit eine Teilrente und ab 75 % die volle Rente. Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann als selbständiger Vertrag, oder in Kombination mit einer anderen Versicherung abgeschlossen werden.

Besonders für Familien bietet sich die Kombination der Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Risiko- oder Kapitallebensversicherung an.

Manche Berater raten von der Kombination mit einer Kapitallebensversicherung ab, weil die Absicherung und sparen voneinander getrennt werden sollten. Entscheiden muss es jeder für sich. Besonders bei diesen Kombiverträgen ist der Beitrag für die Berufsunfähigkeitsversicherung im Vergleich zu den möglichen Folgen eher gering. Worauf sollte beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung geachtet werden Jeder Versicherer kann die Beiträge, Tarife und sonstigen Bedingungen für seine Berufsunfähigkeitsversicherungen selbst festlegen, so dass bei gleichen Absicherungen die Beiträge unterschiedlich hoch sein können. Ein Versicherungsvergleich sollte unbedingt vorgenommen werden.

Sehr wichtig ist im Schadensfall auch, dass beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung auf die Verweisklausel geachtet wird. Am besten sind die Verträge, wo im Schadensfall auf den Verweis eines anderen Berufes ganz verzichtet rd.Neben der Berufsunfähigkeitsversicherung sollte auch rechtzeitig an die Altersvorsorge gedacht werden. Gerade als Ergänzung eignet sich die private Altersvorsorge hervorragend um die drohenden Ausfälle in den Rentenkassen zu decken.

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